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Ungleichgewicht im Stromnetz

Strom Nord-Süd Trasse

Stromtrassen zur Stabilisierung

Weniger CO₂-Emissionen

Wenn woanders mehr Strom zur Verfügung steht, aber ein Ungleichgewicht im Stromnetz besteht, kann dieser mehr erzeugte Strom nicht am anderen Ende den Stromkunden erreichen.

Haben wir zwischen Nord und Süd einfach zu wenige Stromtrassen?

Weniger CO₂ durch Windkraft, das klingt gut, aber dieser Strom sollte auch für alle Haushalte zur Verfügung gestellt werden, ohne Strom nachkaufen zu müssen, weil das Ungleichgewicht im Stromnetz zum Stau führt.

Einerseits wollen wir alle saubere Energie ohne Atomkraft, nun könnten wir in bestimmten Jahreszeiten den sauberen Strom umsonst herstellen durch Windenergie, aber dazu fehlen uns die nötigen Stromtrassen, die auch den Süden ausreichend mit Strom versorgen.

Für Bürger die gibt es jetzt die »StromGedacht-App« wo sich jeder informieren kann im angespannten Stromnetz.

Diese App soll zur Stabilisierung des Stroms dienen und die Bürger dazu bewegen, mitzuhelfen, beim Strom sparen.

Dabei müsste man nur mehr Stromtrassen bauen, was aber in der Bevölkerung nicht gut ankommt.

Die freien Nutzungsflächen, die entlang der Felder und Gemeinden gehen sollen, oder auch durch Wälder, die auch teilweise an Landschaftsschutzgebiete grenzen, werden heiß diskutiert.

Angeblich würden solche Stromtrassen die Gesundheit und die Vogelwelt stark beeinträchtigen.

Diese Wetterabhängige saubere Energiegewinnung hat auch Vorteile, weil dadurch viel CO₂ eingespart werden kann, da sie frei Haus geliefert wird.

Die Natur tut sein bestes und ob Sonnenenergie oder Windkraft kann nur ein Teil zur Stromversorgung beitragen.

Welche Maßnahmen sind dafür erforderlich?

Schnelle und unbürokratische Genehmigungen und auch mal ohne Befragung und Zustimmung einzelner Gemeinden.

Wenn der Süden der Republik weiterhin benachteiligt wird und deshalb Strom aus dem Ausland dazu kaufen muss, ist das eine ungerechte und angespannte Situation, die man auf die Dauer nicht hinnehmen kann.

Dies würde bedeuten, dass wir eine zwei Klassengesellschaft darstellen, wo der Norden profitiert und der Süden leer ausgeht.

Es muss möglich sein in Zukunft keine Engpässe im Stromnetz zu produzieren, es braucht auf Dauer eine Stromnetzstabilisierung, wo alle davon profitieren.

Sollte eines Tages das Stromnetz also genügen Stromtrassen vorhanden sein, die den Strom ohne Stau verteilen, sodass man keinen Strom aus dem Ausland dazu kaufen muss, sollte auch der Strom günstiger werden!

»Denn grüner Strom ist vom Wetter gemachter Strom und Energiekonzerne profitieren davon, aber der Profit sollte auch den Endabnehmer erreichen.«