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Klimawandel Waldsterben | Wenn in Deutschland der Wasserpegel sinkt!

Wenn in Deutschland die Wasserquellen versiegen

Getränkehersteller benötigen zusätzliche Wasserquellen

Probleme der Wasserentnahme in Deutschland

Die Suche nach anderen Wasserquellen hat begonnen.

Es wird in Deutschland immer mehr Wasser benötigt.

Egal, ob Industrie oder Getränkehersteller, alle benötigen das wichtigste Gut ›Wasser‹, und dieser kostbare Rohstoff ist nicht mehr ausreichend vorhanden.

Jeder Haushalt braucht täglich mehrere Liter sauberes Wasser, egal ob es zum Trinken – Kochen – Waschen – Putzen benötigt wird.

Die Industrie, siehe vorwiegend die Bauindustrie benötigt mehrere Tausende Kubikmeter an Wasser zur Herstellung von Zement.

Genauso benötigen auch andere Hersteller wie die Konservenindustrie sehr viel Wasser.

Aber die Entnahme von Wasser aus dem Boden gestaltet sich immer schwieriger.

In den vergangenen Jahren hat es zu wenig geregnet, sodass das Regenwasser Einfluss nimmt auf den Grundwasserpegel.

Coca-Cola ist immer auf der Suche nach neuen Wasserquellen, aber das gestaltet sich immer mehr zum Fiasko.

Dort, wo mehr Wasser aus dem Grundwasser entnommen wird, versiegen die Wasserquellen und das hat großen Einfluss auf die Natur und den Untergrund.

Wo Wasser zu viel entnommen wird, sackt der Boden zusammen, es bilden sich Risse in den Häuserwänden oder Straßen senken sich ab.

Da es auch im Winter kaum noch schneit und im Sommer längere Hitzeperioden folgen, kann sich der Grundwasserpegel nicht mehr so schnell erholen.

Wir alle entnehmen mehr Wasser, als wir benötigen.

In der Landwirtschaft sieht man jetzt schon die große Auswirkung, den Landwirten fehlt jetzt bereits das Wasser zum Gemüseanbau.

Nutztiere benötigen auch viel Wasser sowie auch in den Tierparks.

Woher soll das Grundwasser kommen?

Die Industrie, sowohl auch alle private Haushalte sollten sich im Klaren sein, dass es so nicht weitergehen kann.

Wenn wir so weiter machen, werden wir Wasser importieren müssen und das kann kostspielig werden.

Anstatt Erdöl-Pipelines werden in Zukunft Wasser-Pipelines benötigt, um den gesamten Verbrauch gerecht zu werden.

Aber nicht nur wir in Deutschland sind vom Grundwasserpegel betroffen, einige EU-Länder haben genauso Probleme mit dem Grundwasser.

Der Wald spielt eine wichtige Rolle, denn wenn es dem Wald gut geht, werden sich die Auen, Flüsse und Bäche regulieren und infolgedessen der Grundwasserspiegel sich erhöhen.

Gerade in Ostdeutschland und auch in Süddeutschland gibt es viele Monokulturen, was den Baumbestand angeht.

Mischwälder anstatt Kiefer und Tannenwälder!

Die Begradigungen der Flussläufe und die Wegnahme der Flussauen, haben in der Vergangenheit viel Schaden angerichtet.

Es wäre jetzt an der Zeit dies rückläufig zu verändern, damit die Flüsse wieder die Möglichkeiten haben sich auf dem normalen Weg auszudehnen bei Sintflutartigen Regen.

Im Sommer ist der Boden so trocken, dass das Regenwasser nicht mehr in den Boden tiefer eindringen kann und somit verdunstet.

Baumschädlinge können bei einseitigem Baumbestand viel Schäden verursachen, der Borkenkäfer kann sich ungehindert vermehren und zerstört ganze Wälder.

Eine nachhaltige Forstwirtschaft, die auch Gewinn abwerfen kann, profitiert auch von Mischwäldern.

Abgestorbene Baumkronen, verdorrte Äste, Bäume ohne Laub oder Nadeln, sind Hinweise auf eine klimatische Veränderung oder auch durch zu viel Grundwasserentnahme geht der Grundwasserspiegel zurück.

Tagebau und Bergbau, sowie Siedlungsbau können ein Ansteigen des Grundwassers verhindern.

Städte verursachen Flächenversiegelung, einzelne Bäume in der Stadt sind umklammert von Beton, das hat zufolge das Regenwasser Kilometerweise durch die Kanalisation wandert und die Stadtbäume dadurch weniger Wasser aufnehmen können.

Die Umgestaltung von Baum-Monokulturen benötigt viel Zeit und viel Wasser.

Regenwasser muss aufgefangen werden, um diese Wälder am Leben zuhalten und dazu können Mischwälder beitragen.

Dennoch eines Tages kann sich das bezahlbar machen, denn Wälder sind im Grunde genommen mitverantwortlich, dass Regenwasser gespeichert werden kann.

Da, wo Moos wächst am Boden oder an Bäumen gibt es ausreichend Wasser, was sich tief im Boden angesammelt hat.

Ehemalige Moore könnten wieder zum Leben erweckt werden, wenn man das Ganze im Originalzustand rekultiviert.

Vielleicht benötigen wir aufgrund des Klimawandels robustere Baumgruppen, die vermischt werden mit anderen Baumarten, denn die Vielfalt der Bäume kann ein wichtiger Faktor sein, um das Ansteigen des Grundwassers voran zutreiben.

Denken wir an unsere und an die zukünftigen Generationen.

Alles, was wir Menschen produzieren, gelangt auch wieder in den Boden oder auf dem Boden wie Müllhalden.

Dabei entsteht ein giftiger Cocktail, da verschiedene Elemente den Boden versauern und Schwermetalle den Boden stark belasten.

Abfälle, die wir nicht recyceln können, werden auf Mülldeponien verbuddelt und Abfälle die Schadstoffbelastet sind wie mit Chemikalien, Arzneimittel und sonstiger Unrat sammeln sich in hoher Konzentration im Grundwasser an.

Bedenkt man, dass die Entsorgung von Abbruchbeton eine hohe Schadstoffklasse hat, die den Boden zusätzlich belasten, so kann sich der Umkreis der Verschmutzung einen großen Radius bilden, der das Grundwasser erheblich belasten kann.

Mikroorganismen, die in tieferen Schichten leben, können daran sterben oder sie schaffen es nicht, die Wasserverschmutzung zu filtern, bevor es wieder in den Kreislauf des Grundwassers kommt.

Klärwerke können nur bestimmte Schadstoffe entnehmen, um sauberes Wasser in die Flüsse zu leiten.

Umso mehr wir alle Schadstoffe in das Gebrauchswasser einführen, verunreinigen wir das Grundwasser.

Natürlich sickert das bereits gefilterte Brauchwasser wieder in den Tiefen und sammelt sich b.z.w. vermischt sich das Brauchwasser mit dem Grundwasser.

Aber dieser Prozess kann nie zu 100 Prozent technisch rein sein, denn ein kleiner Teil von Rückständen im Klärwasser bleibt immer.

Der natürliche Boden ist ein Filter, der aus verschiedenen Erdschichten besteht, aber wenn dieser Bodenfilter immer mehr kontaminiert wird, kann der Bodenfilter eines Tages diese Schadstoffe nicht mehr filtern.

Welche Mittel können unbelastetes Brauchwasser so weit von allem befreien, dass es unbedenklich ist für die Menschen und Tiere.

Neue Klärwerke, die alles herausfiltern zu einhundert Prozent?

Der Kreislauf der Entnahme und Rückführung von Grundwasser und Brauchwasser sollte 1:1 sein.

Geht aber nicht, da viel Wasser auch zwischengespeichert wird.

Talsperren, Zisternen und andere Formen von Rückhaltesysteme verhindern einen gesunden Austausch von Grundwasser.

Natürlich benötigen wir Energie und Talsperren, weil sie uns die sauberste Art der Energie liefern, aber sie verhindern oder behindern den Stand des Grundwasserspiegels.

Der Mensch ist sich selbst ein Hindernis und er wird eines Tages aussterben aufgrund seiner Anzahl, vieler Fehler.

Man muss kein Genie sein, um andere Spezies zu überleben, die Vorteile, List und der Wille spricht für sich.

Eine tote Biene kann großen Schaden verursachen, wenn sie eines Tages ausgestorben ist, dann kann der Mensch das Bestäuben erledigen.

Wenn ein Glied aus der Kette fehlt, kann man es reparieren, aber ausgestorbene Arten kann man nicht mehr ersetzen.