Cookies & Werbung
akzeptieren?
German Anzeiger - DeutschlandDeutschland
Plastikmüll - Umwelt Plastikmüll - Umwelt

Wer produziert den Plastikmüll

Müllsünder auf der Spur

Menschen in Deutschland produzieren mehr Müll als seine EU-Nachbarn

Aber wer ist denn nun der wirkliche Müllverursacher?

Die Industrie produziert mehrere Tonnen im Monat Plastikverpackungen in unterschiedlichen Formen und Größen.

Der Rohstoff Erdöl kommt aus verschiedenen Ecken der Welt, per Tanker, Pipelines.

Das teure Erdöl gelangt in Raffinerien, wird für Treibstoff oder für die chemische Industrie weiter verarbeitet.

Die meiste Verwendung von Plastikprodukten sieht man im Haushalt, denn ob Eierbecher, Föhn, Lebensmittel-Verpackungen, überall findet sich Plastik darin.

Der Verbraucher hat wenig Aussicht oder fast keine andere Möglichkeit(en) sich gegen die Plastikindustrie zu wehren.

Ob Wurst, Käse, Getränke wie Coca-Cola oder insbesondere Süßigkeiten werden in Plastik verpackt.

Dadurch entsteht der riesige Plastikmüll, der nach dem Verzehr unbrauchbar wird und gelangt so in den Gelben Sack.

Die Verpackungsindustrie lässt denn Endverbraucher dumm dastehen.

Plastiktüten gibt es zwar nach, wie vor und vereinzelt sieht man noch an der Kasse, dass Kunden Plastiktüten anstatt Papiertüten kaufen.

Gerade im Einzelhandel, Modegeschäfte werden diese Plastiktüten verkauft.

Die Händler lassen sich bei der Dekoration der Plastiktüten immer etwas Neues einfallen, denn das Design ist auch Werbung für das Geschäft.

Aber wie bekommen wir den Plastikmüll im Haushalt in Griff?

Viele Haushalte sind beim Einkaufen überfordert, wenn sie nach Produkte suchen, die nicht in Plastik verpackt sind.

Das Trennsystem von Papier und Plastik findet nicht immer Einzug in jeden Haushalt.

Die Mehrzwecktonne enthält immer öfter mehr Plastikmüll als in den Gelben Säcken.

Eine Möglichkeit gäbe es, wenn man eine Plastiktonne mit Schredder-Funktion erfinden würde, der Plastik gleich zerhäckselt.

Das Volumen der einzelnen Plastikverpackungen würde dadurch geringer, weil nur noch Plastikschnipsel im Eimer wären.

Aber das löst das Plastikproblem immer noch nicht.

Die Verpackungsindustrie und andere Hersteller sind hier aufgefordert, nach anderen Verpackungsmöglichkeiten zu suchen, damit die Plastikverpackungen bald der Vergangenheit angehören.

Wie viel Plastik aus den Gelben Säcken landet zusammen mit anderen (Plastikmüll) komprimiert in Schiffe, die als Zielort Afrika ansteuern, um den Müll zu entsorgen.

China nimmt kein Plastikmüll aus Europa mehr an.

Vieles Plastik gelangt ins Meer und wird von den Meeresbewohnern als Nahrung aufgenommen und gelangt bei uns wieder auf dem Tisch.

Wir sollten wieder die alte Zeit der Verpackungen einläuten, Butterbrotpapier, Glas und Papier.